Amtage bloggt Was man in Minden so hört

ECE ade, es lebe Minden!

Kaum ist das Einzelhandelsfeuer verraucht, das der Hamburger Investor ECE in Minden entfacht hat, sind die letzten Brandherde fast ausgetreten, da werden verschiedene große Immobilienvermittler auf die kleinen, noch vorhandenen Rauchschwaden über Minden aufmerksam. Und die Immobilienspezialisten entdecken die Weserstadt, die am innerstädtischen Handelsabgrund wandelt.

Mehr als ein Dutzend namhafter Filialisten zeigten Interesse, sich in der Mindener City anzusiedeln, heißt es in gut informierten Einzelhandelskreisen. Ein großer Vermittler von Immobilien aus dem Niedersächsischen klopft regelmäßig bei verschiedenen Handelsaktiven in Minden an, um sich konkreter über Ansiedlungsmöglichkeiten am Scharn (altes Stadthaus) oder auch am Deichhof zu informieren.

Dennoch, so ist man sich in den Geschäftshäusern der Innenstadt sicher, werde es noch mindestens zwei bis drei Jahre dauern, bis das Leben in die City zurückkehrt. Die Entwicklung des ehemaligen Hertie-Standortes an der Bäckerstraße mit einem Sporthaus der Galerie Hagemeyer und einem weiteren Geschäft sei dabei nur ein erster Ansatz.

Immerhin, dieser Ansatz wäre erst einmal gemacht. ECE ade, es lebe Minden!

Autor: Hans-Jürgen Amtage

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